Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte

Hier kannst Du interessante Erlebnisberichte über Nahtoderfahrungen nachlesen

Nahtoderfahrung Ein persönlicher Erlebnisbericht, von anke@milamar.de.

Informationen und Leseanregungen
Vor ein paar Monaten habe ich meine Diplomarbeit über das Sterbephänomen
Nahtoderfahrung, Nahtoderfahrung Interdisziplinäre Zugänge, abgeschlossen.
Meine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem außeralltäglichen
Phänomen beinhaltet zahlreiche Explikationsmodelle / Erklärungsversuche u.a. aus
den Fachbereichen der Medizin, Neurologie, Neurophysiologie, Biochemie und
Psychologie. Der rote Faden meiner Diplomarbeit ist jedoch meine eigene
Nahtoderfahrung, welche ich als Kind erlebt habe.
In einigen zurückliegenden Interviews mit und über Mila Mar berichtete ich häufiger
schon über die Verbindung zwischen meinem Nahtoderlebnis und meinem Gesang.
In den letzten Monaten habe ich daraufhin viele Rückfragen zum Thema
Nahtoderfahrung erhalten. Aufgrund dessen möchte ich im Folgenden ein bisschen
ausführlicher über meine Erlebnisse während der Nahtoderfahrung berichten und
daran aufzeigen wie überaus spannend und wichtig das Thema ist. Des weiteren
findet ihr auf den folgenden Seiten zahlreiche Informationen und Leseanregungen
zum Thema. Wenn ihr Rückfragen habt, dann könnt ihr mir gerne schreiben, unter
anke@milamar.de.
Wir alle werden irgendwann sterben. Erlebnisberichte über Nahtoderfahrungen und
wissenschaftliche Modelle können uns vielleicht helfen, den Geheimnissen des
Sterbens und des Todes näher zu kommen.

weiter zur ganzen Diplomarbeit in PDF Format: nahtoderfahrung-anke-milamar.pdf

Marcel Furer (Schweiz):

"Ich bin jetzt 26 Jahre alt und hatte mit ca. 5 Jahren selber eine Nahtoderfahrung

Ich war bei einem Nachbar schwimmen, zusammen mit anderen Kindern. Es war Hochsommer, sehr heiss und das 1 m tiefe Bassin lud zum Baden ein. Ich schwamm zusammen mit den anderen Kindern und Jugendlichen im Wasser, auf einmal war ich nur noch allein im Bassin und schwadderte etwas mit meinem Schwimmring herum. Nur war der Schwimmring für mich etwas zu gross und als ich ermüdete glitt ich unten raus und sank auf den Grund des Beckens. Nun begann ein Todeskampf den ich als sehr hart in Erinnerung behalten habe. Von einem Moment zum anderen war dieser Kampf vorbei und ich hatte so unbeschreiblich schöne Gefühle in mir, die ich danach niemehr erlebte. Obwohl ich das Wort damals noch nicht kannte, wusste ich das ist Liebe! Ich sah hinunter auf meinen leblosen Körper, war aber immer noch im Wasser mit meinem "Geist" (nur 1 m tief!!!), ich stieg über die Wasseroberfläche und schaute mir die Umgebung an, sah wie sich die anderen Kinder und Jugendlichen im Rasen sonnten. Auf einmal merkte einer oder mehrere, dass ich nicht mehr auf Platz war und sie fanden meinen Körper auf dem Grund, sie holten mich raus und trugen mich nachhause (Distanz 100 m), während der ganzen Zeit schwebte ich über diesen Leuten und sah verwundert zu und fragte mich, wieso sie mich zurückholen wollten. Ob ich damals zu Lichtwesen Kontakt hatte weiss ich nicht mehr, ich wusste nur dass ich noch etwas zu erreichen habe in diesem Leben, aber welcher Art von Mission das sein sollte, weiss ich heute nicht mehr.

Das nächste an das ich mich erinnern konnte, war das ich furchtbar kotzen musste, ich war also wieder in meinem Körper, und so das Wasser aus meinen Lungen presste. Ich vergass dieses Ereigniss und dennoch hatte ich es als irgendwie wunderschönen aber auch harten Traum präsent in meinem Unterbewusstsein. Erst als ich mit 14/15 Jahren per Zufall ein Buch über Nahtoderfahrungen las, wurde mir bewusst, dass das kein Traum sondern Wirklchkeit war, was ich erlebt hatte.

Ich gehöre heute zu den Sorten Leuten die eher ruhig, ernsthaft und zurückhaltend sind, die alle Menschen als gleichwertig erachten und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn haben, aber dennoch das Leben geniessen und fröhlich sein können. Ich habe meine Berufslehre im Waffenbau als Büchsenmacher gemacht, habe als Mechaniker gearbeitet und spiele nun mit dem Gedanken Polizist zu werden. Ich lote meine Grenzbereiche aus; Ich setze als Atemschutzträger und mit 26 Jahren bereits als Feuerwehroffizier und auch als Schweizer Soldat habe ich schon an diversen internationalen Wettkämpfen zum Teil im Bereich Antiterror hart gekämpft und gute Plätze erreicht und dabei gute Freundschaften mit Soldaten aus anderen Nationen geschlossen und Ihre Mentalität kennen gelernt. Ich denke meine persönliche Entwicklung hat sehr viel mit diesem Nahtoderlebnis zu tun. Denn ich bin ein Kämpfer für die Gerechtigkeit und das Gute im Menschen geworden. Ziel erreicht! --- Mission erfüllt? Ich glaube noch nicht. Aber ich habe keine Angst mehr vor dem Tod."

Quelle/Link: http://www.milamar.de/flash_site/Nahtoderfahrung2.pdf

Die Engel hatten keine Zeit für Mara, von Alois Serwaty

Vor wenigen Jahren erhielt ich den Anruf einer Mutter. Sie schilderte mir in beeindruckender und überzeugender Weise das Erlebnis ihrer dreijährigen Tochter, die bei einem Badeunfall fast ertrunken wäre.

Die Mutter ist ausgebildete Krankenschwester, der Familienvater und Ehemann ist Arzt in einer Klinik am Niederrhein. Die Familie besuchte ein Schwimmbad. Mit dabei war das jüngste Kind, die dreijährige Mara. Plötzlich verlor die Familie Mara für einige Minuten aus den Augen. Ein Badegast zog das leblos im Schwimmbecken treibende Kind aus dem Wasser. Mara gewann das Bewusstsein zurück, als sie einen "Kuss" spürt; es waren die Wiederbelebungsmaßnahmen des Vaters, der als Arzt seine Tochter wieder ins bewusste Leben zurückholte. Gott sei Dank ohne bleibende Schäden. Wenige Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus öffnete sich das Mädchen beim gemeinsamen Puzzle-Spiel unerwartet seinen Eltern: "Mama, warum hatten die Engel im Himmel keine Zeit für mich?" und auf die erstaunte Rückfrage der Mutter, antwortete Mara: "Als ich im Himmel war, haben die Engel zu mir gesagt, Mara, was machst Du denn hier, wir haben noch gar keine Zeit für dich, geh" wieder zurück ." Und sie fährt fort: "Da ich nicht wusste, wie ich zurückkommen sollte, hat der liebe Gott mich an die Hand genommen und hat mich zu euch gebracht, habt ihr Den nicht gesehen?" Und auf die Frage der Mutter, ob der liebe Gott denn etwas gesagt habe, antwortete Mara: "Zu mir nicht, aber zu Euch: Hier habt ihr eure Mara wieder." Habt Ihr das denn nicht gehört?"

Ist dies nur eine traurig-schöne, sentimentale Geschichte ohne jeglichen Realitätsbezug, der lebhaften Phantasie eines Kleinkindes entsprungen oder gar ein Lügengespinst? War es womöglich nur eine Halluzination, das Produkt gestresster Neuronenverbände ausgelöst durch die Unterversorgung mit Sauerstoff während des Ertrinkens? Als Hintergrundinformation sollten sie wissen: die Familie ist gemischt konfessionell. Religiöses Leben findet im Wesentlichen nur an den kirchlichen oder familiären Feiertagen statt. Es ist also nicht jeden Tag vom "lieben Gott" oder von Engeln die Rede.

Quelle/Link:http://www.netzwerk-nahtoderfahrung.org/nte-gruppen/nahtoderlebnisse/nteberichte/66-mara.html